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Tatu Kauppinen
geboren 2000, zählt zu den herausragenden finnischen Cellisten seiner Generation. Sein musikalischer Werdegang führte ihn 2022 nach Berlin, wo er seitdem lebt.
Er ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem ersten Preis, dem Publikumspreis und dem Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks beim renommierten Turku Cello Competition in Finnland, sowie einem Sonderpreis beim Felix Mendelssohn Wettbewerb 2023 in Berlin. Seit seinem Erfolg in Turku gastiert er regelmäßig als Solist mit verschiedenen finnischen Orchester. Sein internationales Solodebüt gab er 2022 mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, zwei Jahre später folgte sein Solodebüt in der Berliner Philharmonie mit dem Gulda Cellokonzert und dem Orchester der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.
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Schon seit jungen Jahren ist er ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Er trat bei zahlreichen europäischen Musikfestivals auf, darunter das Kuhmo Kammermusik-Festival, das Festival de Pâques Aix-en- Provence, die Kammeroper Schloss Rheinsberg, das Purbeck International Chamber Music Festival, und Krzyzowa Music. Seit 2022 spielt er regelmäßig mit dem dänischen Pianisten David Munk-Nielsen, mit dem er bereits durch Finnland, Dänemark und Deutschland tourte. Im Sommer 2025 unternahm er mit seiner finnischen Cellistenkollegin Senja Rummukainen eine Konzerttournee durch China. Weitere Zusammenarbeit gab es mit Künstlern wie Johannes Meissl, Sibylle Mahni, Gilbert Kalish, Nils Mönkemeyer und Paavali Jumppanen.
Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von 7 Jahren am Zentralen Musikinstitut Helsinki. 2014 setzte er sein Studium im Junior-Programm der Sibelius-Akademie fort bis zum Bachelorabschluss 2022 in der Klasse von Marko Ylönen ab.
Seitdem studiert er bei Prof. Natalie Clein an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Von 2023 bis 2025 war er Stipendiat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und wurde dort von Martin Löhr betreut. Neben regelmäßigen Auftritten bei den Berliner Philharmonikern spielte er mit dem Konzerthausorchester Berlin, Helsinki Philharmonic Orchestra und dem Finnish Radio Symphony Orchestra, zum Teil in der Position des Solocellisten.
Tatu Kauppinen spielt ein Cello von Pierre & Hippolyte Silvestre aus dem Jahr 1838, eine großzügige Leihgabe eines privaten Förderers. Er wurde von der finnischen Kulturstiftung, Pro Musica Finland-Stiftung, der Wegelius-Stiftung und der Deutschen Orchesterstiftung unterstützt.
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